Eine aktuelle Umfrage unter jungen Dampfern im Jahr 2024 – 58% der Dampfer bevorzugen Einwegdampfer

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage unter Vape-Konsumenten der Generation Z in den Vereinigten Staaten räumt mit einigen „Missverständnissen“ über Vape auf und liefert wertvolle Informationen darüber, wie man diese Zielgruppe effektiv ansprechen kann.

Es ist erwähnenswert, dass die Konsumrate von Dampfern in den Vereinigten Staaten mit 16% viel niedriger ist als die von Zigaretten, was darauf hindeutet, dass Dampfen von den meisten Menschen nicht als Mittel zur Raucherentwöhnung gesehen wird, sondern als eine neue Suchtepidemie

 

Junge Menschen, die rauchen, dampfen:

– Stressabbau (40%) – die Hauptmotivation

– Geschmackliche Anziehungskraft (30%)

– Tabakabhängigkeit (25%)

– Günstiger Preis (24%)

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Die meisten Vape-Nutzer bevorzugen Einweg-Vapes (58%)

Am häufigsten wird sie zu Hause konsumiert (45%), gefolgt von Bars und Clubs (34%) und anderen gesellschaftlichen Anlässen (34%).

Darüber hinaus haben fast 2/3 der Generation Z Vape-Konsumenten versucht, mit dem Rauchen aufzuhören oder den Vape-Konsum zu reduzieren, aber die Hälfte von ihnen findet es sehr schwierig, die Nikotinsucht zu beenden.

Die Umfrage hat auch gezeigt, dass viele junge Dampfer sehr daran interessiert sind, etwas über die langfristigen Auswirkungen des Dampfens zu erfahren. Sie glauben, dass die realen Erfahrungen anderer Dampfer, positive Informationen über einen gesünderen Lebensstil und die Unterstützung durch Freunde und Familie die effektivsten Informationsquellen sind.

Diese Ergebnisse deuten darauf hin, dass Werbung für Verkehrssicherheit und Raucherentwöhnung, die in der Vergangenheit auf Schocktaktiken setzte, bei den jungen Menschen von heute nicht mehr funktioniert.

Viele Jahre lang hat die Werbung für Verkehrssicherheit die Strategie „Schock und Ehrfurcht“ als zentrales Mittel für Kampagnen zur öffentlichen Gesundheit eingesetzt. In diesen Werbespots werden in der Regel junge Menschen gezeigt, die zu schnell oder unter Alkoholeinfluss fahren. Dabei werden blutige Unfallszenen dargestellt und die schwerwiegenden Folgen betont, um die Wachsamkeit der Zuschauer zu wecken. Diese groß angelegten Kampagnen, die Millionen von Dollar kosten, werden von führenden Werbefirmen sorgfältig entworfen und haben zahlreiche Preise gewonnen.

Ai vaper

Wie die Werbeexpertin Dee Madigan jedoch feststellte, ist die tatsächliche Wirkung dieser Anzeigen nicht zufriedenstellend. Die Praxis hat gezeigt, dass „unbesiegbare“ junge Menschen von diesen Anzeigen nicht betroffen sind und sich nicht darum sorgen, ihr eigenes oder das Leben anderer in Gefahr zu bringen. Ein effektiverer Ansatz könnte stattdessen darin bestehen, ihr „Heldentum“ mit Satire ins Lächerliche zu ziehen. Die blutigen, bedrohlichen Taktiken, auf die man sich seit Jahren verlässt, könnten durch effektivere Methoden ersetzt werden, wenn die Agenturen das Zielpublikum vollständig verstehen und die wichtigsten Botschaften vermitteln können.

Außerdem deuten die Ergebnisse darauf hin, dass Vape-Konsum zu jeder Tageszeit stattfindet, so dass ein Omnichannel-Ansatz effektiver ist als Fernsehwerbung zur Hauptsendezeit.

So hat die Regierung im Rahmen des aktuellen Vorgehens gegen das Dampfen in den Vereinigten Staaten für die nächsten Jahre 364 Millionen Dollar für Programme zur Eindämmung des Dampfens und Rauchens zugesagt, zusätzlich zu den 63 Millionen Dollar, die bereits im letzten Haushalt für die Bekämpfung des Problems bereitgestellt wurden. Die staatlichen und bundesstaatlichen Gesundheitsämter und ihre Partner suchen derzeit aktiv nach den effektivsten Möglichkeiten, die Menschen vom Dampfen abzuhalten, sowie nach den besten Medienkanälen, um die Zielgruppen zu erreichen.

Digitale Kanäle wie TikTok, Instagram und andere Plattformen, die vom Publikum der Gen Z häufig genutzt werden, sind entscheidend. Bei der Zuteilung von Mediengeldern sollte der Schwerpunkt auf stark indizierten Kategorien wie Gaming, Mode und Schönheit, Sport, Hochschulbildung und die LGBTQ+-Community liegen, und Investitionen in Bereiche wie Podcasts und Außenwerbung sollten in Betracht gezogen werden.

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit der Fokusgruppenforschung von Michelle Jongenelis, außerordentliche Professorin für psychologische Wissenschaften an der Universität von Melbourne. Jongenelis fand heraus, dass Vape-Enthusiasten mehr über die Chemie des Dampfen und seine gesundheitlichen Auswirkungen wissen wollen. Viele der befragten Teenager waren der Meinung, dass die aktuelle Anti-Dampf-Werbung „unattraktiv“, „nicht relevant“ und „nicht zielführend für unsere Generation“ sei.

Die jüngste Kampagne von Cancer NSW über Fortress scheint die meisten der oben genannten Punkte zu treffen. Sie lässt junge Menschen die Auswirkungen ihrer Gewohnheiten erklären und wirbt an Orten, die sie tatsächlich häufig aufsuchen, in Kinos, außer Haus und über digitale Kanäle, anstatt einen großen Fernseher zu kaufen.

Gegenwärtig werden Kampagnenplanung und Medienstrategien in einem alarmierenden Tempo entwickelt, und wir sind oft gezwungen, Entscheidungen auf der Grundlage von Intuition und früheren Erfahrungen zu treffen, anstatt uns die Zeit zu nehmen, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Traditionelle Untersuchungen dauern oft Monate, und in der heutigen Zeit sind solche Untersuchungen oft schon veraltet, bevor sie umgesetzt werden. Es liegt jedoch auf der Hand, dass durch das Sammeln genauer Erkenntnisse Strategien effektiver entwickelt werden können, neue Ideen inspiriert werden können und eine echte Wirkung erzielt werden kann.

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